Dori, das Dorf der Flechter, liegt in einer abgeschiedenen Region nordöstlich in Nigeria. Die nächste grössere Stadt ist Kano in einer Entfernung von ca 50 km.

Das Flechten von Körben für unterschiedlichste Zwecke ist ein Handwerk, das in dieser Region seit mehr als 600 Jahren Tradition hat und das noch immer die Haupteinnahmequelle der dort ansässigen Landbevölkerung darstellt.

Dieses Handwerk ist wegen einer nicht vorhandenen Anbindung an Wirtschaftskreisläufe innerhalb oder ausserhalb des Landes vom Aussterben bedroht.

In der Stammessprache der Bevölkerung wird ein solcher Korb auch “a’dou’dou” genannt was schließlich zur Namensgebung unseres Projekts geführt hat.

Die Qualität der erzeugten Korbwaren ist nach dem breiten Erfahrungswissen von Ivory Tours in Westafrika als sehr gut zu bewerten und zeichnet sich durch eine harmonische Farbgebung und Gestaltung aus.

Jeder der erzeugten Körbe ist ein Unikat des Flechters und variiert aufgrund der verwendeten Materialien leicht. So passt immer nur ein Deckel auf einen bestimmten Korb was die Logistik und die Handhabung während des Transports von Nigeria nach Deutschland etwas kompliziert um Verwechslungen beim Kommissionieren zu vermeiden. Unsere Verbindungsleute vor Ort sichern hier einen reibungslosen Ablauf zu.

Die Organisation eines solchen Dorfes ist typisch für die Landesregion und wird immer von einem Chief geleitet, vergleichbar einem Bürgermeister bei uns.

Während vieler Besuche von Ivory Tours und den dort geführten Gesprächen mit den Dorfbewohnern und Verantwortlichen ist bei Ivory Tours die Idee zu dem Projekt gereift.

Die Dorfbewohner streben wie viele Menschen nach wirtschaftlicher Unabhängigkeit und Anschluss an Wirtschaftskreisläufe, um ihre wirtschaftlich schwache Region abzusichern.

Dabei wird gleichzeitig sehr sorgfältig darauf geachtet, nicht in Abhängigkeit von anderen Organisationen zu gelangen, sondern selbst und frei über sein Schicksal entscheiden zu können.

Man ist äußerst hilfsbereit anderen gegenüber, die in Not geraten sind und teilt gerne auch seine eigenen bescheidenen Mittel.

Lassen Sie uns diesem Beispiel folgen und teilen wir mit den dort arbeitenden Menschen etwas von unserem Wohlstand . Als Gegenleistung erhalten wir einen in Europa sonst nicht erhältlichen Kunstgegenstand zu einem würdigen Preis, der diesen Menschen die entsprechende Honorierung ihres Handwerks bietet.

Unser Verbindungsmann in Nigeria ist Abduleye Danjouma – kurz Friday – ein langjähriger Reiseleiter von Ivory Tours für Nigeria und ein exzellenter Kenner der Region. Friday organisiert die Bestellungen vor Ort und garantiert die ordnungsgemäße Bearbeitung der Ware sowie den Versand mit lokalen Transporteuren über Kamerun.

Dieser Weg ist nach unserem Erfahrungen notwendig, da die Strecke nach Kamerun in etwa der nach Lagos in Nigeria entspricht.

Den Transport von Nigeria nach Kamerun übernehmen Vertrauensleute von Ivory Tours, die sich über lange Jahre der Zusammenarbeit herausgebildet haben und somit ebenfalls vom Projekt profitieren.

Der Versand aus Kamerun erfolgt abschließend mit internationalen Spediteuren nach Deutschland mit Zielort Hafen Nürnberg.